Funktionsweise

Der Weg eines Befunds — und sechs Stellen, an denen geprüft wird.

Hier sehen Sie genau, wie aus einem hochgeladenen Dokument ein belegter Befund wird. Jeder Schritt ist nachvollziehbar, jeder hat eine eingebaute Sicherung, und der letzte Schritt gehört immer einem Menschen.

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    Aussagen herauslesen

    Das Dokument wird in einzelne, zitierfähige Aussagen zerlegt — jede mit Dokument, Seite, Textstelle und wörtlichem Zitat.

    Sicherung: Keine Aussage ohne Quelle. Was sich nicht belegen lässt, geht nicht weiter.
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    Den Fall einordnen

    Dokumenttyp, Prozessbereich und fachliche Signale bestimmen, welche Regelpakete für diesen Fall überhaupt gelten.

    Sicherung: Die Prüfer bekommen nur die Regeln, die zum Fall passen — kein Streuschuss.
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    Fachlich prüfen

    Sieben unabhängige Prüfinstanzen gehen den Fall durch — Datenintegrität, Abweichung, CAPA, Chargenbezug, Validierung und Sterilität, regulatorische Konsistenz, Widersprüche.

    Sicherung: Jede Instanz arbeitet mit den passenden Regeln und Quellen. Was eine übersieht, fällt einer anderen auf.
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    Quellen abgleichen

    Jeder Befund wird gegen seinen Beleg geprüft: Stimmt das Zitat? Passt die Seite? Trägt die Textstelle die Aussage? Diese Prüfung macht fester Programmcode, keine KI — Zeichen für Zeichen.

    Sicherung: Schwache oder fehlende Belege bleiben offen, statt durchzurutschen.
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    Risiken bündeln

    Eine Gegenprüfung fasst die Befunde zusammen — bewusst konservativ. Ein einmal gefundener Befund wird nie per Mehrheitsentscheid weggestimmt.

    Sicherung: Hohe und kritische Risiken werden nie automatisch geschlossen. Fehlt ein nötiges Regelpaket, blockiert das System die Freigabe.
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    Entscheidung dokumentieren

    QA oder SME prüft die offenen Punkte und dokumentiert die finale Entscheidung.

    Sicherung: Die KI bereitet vor. Sie gibt nicht frei. Dieser Schritt ist nicht abschaltbar.

Die Grenzen, die fest eingebaut sind:

Die KI entscheidet nicht. Der letzte Schritt gehört QA oder SME.
Keine Mehrheitsabstimmung.
Jeder Prüfpunkt braucht Quelle oder klar benannte Nachweislücke.
Jeder Lauf protokolliert Modell, Prüfauftrag und Regelpakete.
Eigene SOPs lassen sich laden; die Prüfer ziehen daraus die passenden Regeln.
Hohe und kritische Risiken werden nie automatisch geschlossen.
Fehlt ein nötiges Regelpaket, blockiert das die Freigabe.